Tag 42, etwas verspätet

27.04.2020

Tag 42, etwas verspätet
Vielleicht erlebt Ihr das gerade ähnlich. Eigentlich wolltet Ihr noch dies oder das tun - und dann ist plötzlich der Tag schon vorbei. So ist es uns in der vergangenen Woche häufiger gegangen, auch gestern. Deshalb gibt es diesen Post mit einer kleinen Verspätung. weiter

Wir vermissen ähnlich wie viele, mit denen wir gesprochen haben, die persönlichen Treffen bei Coachings und Seminaren. Daran ändert auch die komfortable Ausstattung des Homeoffice nichts. Videokonferenzen und Telefonate werden sicherlich noch länger den Hauptteil unserer Arbeit mit Menschen ausmachen, denn wir gehen davon aus, dass es noch dauern wird bis wir wieder in größeren Gruppen zum Lernen mit Spaß und Energie zusammenkommen können. 

Bis dahin sammeln wir weiter Erfahrungen und lernen unseren Tag anders als "vor Corona" zu organisieren. Die Tage erfordern eine andere Struktur. So sind unsere Terminkalender mittlerweile ziemlich voll, weil wir eben nicht mehr mal eben zum anderen Schreibtisch gehen können, um etwas abzustimmen. Wir bei communicati bündeln unsere Fragen und Informationen und besprechen sie in regelmäßigen Team-Meetings. Um möglichst konzentriert arbeiten zu können, vereinbaren wir mit Kunden und Teilnehmenden, für Coachings und Supervisionen großzügige Zeiträume, die auch Platz für Vor- und Nachbereitung beinhalten. Dazu kommen unsere eigenen Weiterbildungen, die zum Teil ganztags stattfinden oder auch aufgeteilt an verschiedenen Abenden. 

Wir haben viel dazugelernt in den letzten Wochen und wir lernen immer noch. Technisch ist schon manches sehr selbstverständlich geworden wie zum Beispiel die Organisation von Kollegen-Meetings, Café digital, kleinen Lerneinheiten wie die Stolpersteine und Einzelcoachings. Meetingtermin planen, link versenden, einloggen, Headset auf, los gehts.
Anderes, wie die lerntaugliche Aufbereitung von Seminarinhalten, erschließen wir uns Tag für Tag mehr. Dabei kommt uns zugute, dass wir selbst mittlerweile viele Lerneinheiten online absolviert haben.
Eine ganz wichtige Frage ist, wie wir Inhalte so aufbereiten können, dass unser Anspruch an Lernqualität erfüllt wird. Wie können wir die Teilnehmenden aktiv einbinden? Wann laufen wir Gefahr, zu überfordern und wie erkennen wir, wann eine Pause nötig ist. Welches Material brauchen unsere Teilnehmenden, welche Alternativen zu Aufstellungsklötzchen und bunten Bodenankern bieten sich in einem Privathaushalt an? Welche Unterstützung bei der Technik braucht ein Neuling und wer kann uns unterstützen, wenn es hakt.